Unterwegs auf der Gardesana Occidentale

Text: Herta | Fotos: Herta & Christian

Als einer der oberitalienischen Seen bereits von den alten Römern Benacus genannt, erstreckt er sich mit einer Länge von 52 km und einer maximalen Tiefe von bis zu 346 m an den Ausläufern der Alpen und bildet, umgeben von mediterraner Vegetation, lieblichen Orten, Weinbergen und Olivenhainen sowie wilder Gebirgslandschaft, den größten See Italiens. 

  • Marina di Portorosa-Lipari-Stromboli-Salina-Vulcano-Marina di Portorosa
Text & Fotos: Christian Plomer (Skipper)
Route: Marina di Portorosa-Lipari-Stromboli-Salina-Vulcano-Marina di Portorosa | 100 sm
Yacht: Benetau Ocenanis 473 „Gagliera“

Freitag, 3. September: Anreise mit Alitalia via Rom; Wolfgang, der schon eine paar Tage zuvor angekommen ist, um Sizilien zu erkunden, erwartet uns bereits am Flughafen, und mit unserem Leihwagen fahren wir ins Quartier Otto Mood, ein nettes, familiäres Bed & Breakfast in einem Außenbezirk von Catania. Die Vorjahrscrew vom Dodekanes-Törn (> Törnbericht Dodekanes) ist um zwei Personen geschrumpft, diesmal sind wir Heinz, Wolfgang, Peter und ich als Skipper.

Text: Herta Plomer | Fotos: Christian Plomer

Wir erreichen Italiens sonnigen Süden am 1. Mai abends gegen 19 Uhr. Nach der Landung in Neapel übernehmen wir noch am Flughafen unseren Leihwagen und machen uns auf die Fahrt Richtung Sorrent. Unser Ziel ist das Hotel Villa Igea, malerisch am Capo di Sorrento gelegen, welches wir bereits in der Dunkelheit erreichen und in Folge unser Zimmer im Dachgeschoß mit weitläufiger Terrasse für die nächsten dreizehn Tage beziehen.

  • Blick von unserer Terrasse

2. Mai: Wir erwachen bei prächtigem Sonnenschein und genießen einen ersten traumhaften Rundumblick von der Terrasse aus, welcher sich auf Sorrent und die vorgelagerte Bucht, den Golf von Neapel mit dem Vesuv, die Insel Ischia sowie das weite blaue Meer erstreckt. Herz, was willst du mehr? Nach dem Frühstück erkunden wir erstmals den Ort Sorrent, welcher sich nunmehr am Beginn der Saison noch ruhig und in angenehm frühsommerlichem Klima präsentiert. An einem steil ins Meer abfallenden Felsen gelegen, ist der berühmte Seebadeort griechischen Ursprungs reich an kulturellen Schätzen. Wir flanieren durch enge Gässchen zur Piazza Tasso, dem Herzstück von Sorrent, weiter durch den Corso Italia zur Basilika Sant‘ Antonio und zur Kirche San Francesco d’Assisi.

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In der Marina Piccola speisen wir zu Mittag – köstlicher Cappuccino rundet das Essen ab - und beobachten das muntere südländische Geschehen vor Ort. Wieder in unser Hotel zurückgekehrt, unternehmen wir noch einen abendlichen Spaziergang zu den Ruinen von Sant‘ Agnello sowie zu den Bagni della Regina Giovanna, ehe wir die Sonne über dem Meer versinken sehen.

Text: Herta Plomer | Fotos: Christian Plomer

Sizilien – das bedeutet eine Vielfalt wechselnder Eindrücke und kultureller Sehenswürdigkeiten, idyllische Hafenstädtchen, romantische Gässchen, bunte Märkte, antike Tempel, dunkle Vulkankrater, aber auch schmackhafte Früchte und kulinarische Köstlichkeiten, exzellenter Kaffee, mediterraner Flair und Sonnenschein. Das und noch viel mehr ist Sizilien, die Sonneninsel Italiens am Stiefelende nahe der tunesischen Küste. Die größte Insel des Mittelmeeres – reich an Geschichte und Kunstwerken - haben wir uns diesmal als Reiseziel ausgesucht. 

  • enroute Monreale

Am 25. September um 6 Uhr 25 starten wir mit einem Flug nach Berlin, wo wir auf unsere langjährigen Freunde Christine und Rupert treffen, welche aus Salzburg kommend bereits gelandet sind. Gemeinsam geht es in zweiter Etappe ins sizilianische Catania, wo wir um 13 Uhr 05 bei angenehm warmen 26° C landen und noch am Flughafen unseren Leihwagen – einen Fiat 500L – übernehmen.  Quer durch das Landesinnere fahren wir Richtung Palermo und gewinnen dabei schon erste Eindrücke der Insel, eine Mischung aus grünen üppigen Küstenregionen im Gegensatz zum teils kargen und hügeligen Hinterland.

Text: Herta | Fotos: Christian

Nunmehr haben wir sie alle gesehen - die Sieben Neuen Weltwunder, jene überragenden Bauwerke und phantastischen Meisterleistungen, welche im Jahr 2007 per weltweiter Abstimmung dazu ernannt wurden.

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  • Taj Mahal

Mein persönlicher Favorit in der Riege ist das Taj Mahal im indischen Agra. Überwältigend war bereits der erste Anblick vom nahen Oberoi Amarvilas Hotel an unserem 25. Hochzeitstag. Als eines der weltweit schönsten Bauwerke, Unesco Weltkulturerbe, ließ Mogulherrscher Shan Jahan das Taj Mahal 1631 zum Andenken an seine Lieblingsfrau Mumtaz Mahal, welche 39jährig nach der Geburt ihres 14. Kindes gestorben war, komplett aus weißem Marmor und kostbaren Edelsteinen erbauen – ein Mausoleum beispielloser Schönheit.

Text: Herta | Fotos: Herta & Christian 

Nach unseren erstmaligen sehr schönen und positiven Erfahrungen in Südfrankreich am Rhone-Sète-Kanal vor drei Jahren unternehmen wir erneut einen Hausbooturlaub mit unseren langjährigen Freunden Regina und Gerald. Diesmal sind die Venezianische Lagune und der Brenta Kanal Richtung Padua unser Ziel.

  • Am Fiume (Fluss) Sile unterwegs Richtung Lagune

Wir starten am 3. September frühmorgens im Auto der Freunde unseren Urlaub in die Provinz Veneto, wobei uns Gerald diesmal südwärts Richtung Villach, Arnoldstein und das italienische Kanaltal chauffiert. Ein unerwarteter Stau auf der oberitalienischen Autobahn sorgt für einige Verzögerung, ehe wir nachmittags gegen 15 Uhr 30 die Basis in Casale sul Sile, nahe der mittelalterlichen Stadt Treviso erreichen und unser Hausboot übernehmen. Wiederum mit zwei Kabinen samt Sanitärräumen, Salon, Küche, Sonnendeck, Außen- und Innensteuerstand ausgestattet - unser Zuhause für die kommenden Tage. Da wir uns diesmal für eine Hin- und Rückfahrt entschieden haben, werden wir unseren Urlaub auch in Casale beenden. Nach einer kurzen Einschulung besorgen wir uns Lebensmittel und Getränke und speisen abends bei angenehm sommerlichen Temperaturen im nahen Ort Casier mit schmuckem Kirchturm in der gemütlichen „Osteria Casa Mia“ tipica cucina: Gnocchi, Spaghetti, insalata mista sowie Tiramisu. Vino Blanco und Espresso runden unser Mahl ab und stimmen uns auf die folgenden Tage am Wasser ein. Salute! Auf einen schönen gemeinsamen Urlaub!