Wanderung Rabenstein an der Pielach – Geisbühel

Eine schöne Rundwanderung von Rabenstein an der Pielach (344 m) zur Josef-Franz-Hütte und auf den Geisbühel (849 m)

Bei der Josef-Franz-Hütte

Tourlänge 13 km | Auf-/Abstieg 590 Höhenmeter | Gehzeit 4 1/2 h

Ausgangspunkt

Ausgangspunkt ist Rabenstein an der Pielach, mit dem Auto eine Autostunde von Wien entfernt, Parkplatz am Marktplatz oder bei der Kirche. Alternativ reist man über St. Pölten gemütlich mit der Mariazeller Bahn an.

Rabenstein an der Pielach

Rabenstein an der Pielach, eine Markgemeinde im äußeren Pielachtal, entwickelte sich bereits vor 1280 als typische Burg-Untersiedlung und erhielt als erster Ort im oberen Pielachtal das Marktrecht.

Unsere Rundwanderung startet vis-a-vis der Kirche / Pfarramt. Wir gehen ein kurzes Stück entlang der Ramsteinstraße, bis in spitzem Winkel der gut ausgeschilderte gelb/blau markierte Weg durch den Wald zur Burgruine hinaufführt. Heute bewandern wir den Jubiläumsweg entgegen des Uhrzeigersinns.

Ruine Rabenstein

Entlang des Weges finden sich laufend Bäume mit Schautafeln, quasi ein kleiner Baumlehrpfad .Oben am Sattel angekommen, lohnt sich ein kleiner Abstecher zur Ruine der Anfang des 12. Jahrhunderts erbauten Burg Rabenstein. Links der Burgruine führt eine Eisenstiege zum höchsten Punkt mit Ausblick auf die am Fuße des Burghügels liegende Ortschaft und das Umland in alle Richtungen bis hin zum Ötscher!

Josef-Franz-Hütte

Zurück zur Abzweigung vom Jubiläumsweg, geht es weiter bergwärts die Geisbühelhöhe (Goasbichlhöhe) hinauf. Der Weg führt einen Waldrücken entlang auf einen Sattel und am Rand einer Wiese mit weitem Ausblick. Nach rechts abzweigend geht es auf einem geschotterten Fahrweg noch einmal das letzte Stück steil bergan zur Gipfelwiese und der Josef-Franz-Hütte (841 m). Mittagessen und Erfrischungen wollen schließlich verdient sein.

Geisbühelhöhe

Gestärkt geht es ein paar Minuten weiter auf flachem Weg zum höchsten Punkt der Geisbühelhöhe (849 m) für ein Foto beim Gipfelkreuz. Zurück, vorbei an der Hütte, den Fahrweg folgend passieren wir die Wegkreuzung, welche wir zuvor den Berg hinauf gekommen sind und gehen gerade weiter, wieder den ausgeschilderten Jubiläumsweg folgend. Bald zweigt der Wanderweg vom Fahrweg rechts in den Wald ab und führt uns recht abwechslungsreich über idyllische Waldwege, geschotterte Forstwege und über Wiesen am Waldesrand zurück nach Rabenstein. Laufend bieten sich schöne Ausblicke über Wiesen, Wald und Umgebung.

Varianten

Gegen den Uhrzeigersinn, wie im Beitrag beschrieben: stetiger Anstieg bis zum Ziel, retour über deutlich längeren Weg hinunter.

Im Uhrzeigersinn: es geht länger, jedoch streckenweise flacher bergan, dafür ist der Rückweg über die teilweise kommoden Forstwege schneller.

Der letzte kurze steile Aufstieg von der Wiese durch den Wald bis zum Schutzhaus ist bei beiden Richtungen die ‘letzte Fitnessprüfung’ vor einem erfrischenden Glas Apfelmost.

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GPS Aufzeichnung, Höhenprofil & Routenkarte von Christian mit OsmAnd App / OpenStreetMap