Teil 1 - China Rundreise

Text: Herta | Fotos: Christian 

„Eine lange Reise beginnt mit dem ersten Schritt“ (chinesisches Sprichwort).

Am 25. April in den späten Abendstunden starten wir unsere Reise nach Fernost ins viertgrößte Land der Erde bereits mit einiger Verspätung in einer Maschine der Austrian Airlines, welche uns in 9-stündiger Flugzeit in die chinesische Hauptstadt Peking (Beijing) bringt, wo wir tags darauf um 12 Uhr Ortszeit landen. Ni hao - guten Tag - bei sonnigen 20° C sind wir nun im „Reich der Mitte“ (chinesisch „Zhongguo“) angekommen, werden von unserer persönlichen Reiseleitung, Frau Qing, willkommen geheißen und zum Tangram Xinyuanli Hotel begleitet. Die noch verbleibenden Nachmittagsstunden nutzen wir zum Erholen und Erkunden der näheren Hotelumgebung und speisen abends in der nahen City Mall in einem Macao Restaurant.

  • Sommerpalast

Teil 2 - Hongkong

Text: Herta | Fotos: Christian 

Am 8. Mai um 15 Uhr 23 landen wir bei subtropischen 25° C und Regenschauern am supermodernen Hongkonger Flughafen Chep Lap Kok auf der gleichnamigen Insel im südchinesischen Meer. Chris, der die 7 Mio. Einwohner Stadt bereits seit einer beruflichen Reise im Jahr 1997 kennt, wird hier als unser Guide fungieren. Hongkong ist seit der Rückgabe an China am 1. Juli 1997 Sonderverwaltungszone, der Name bedeutet dem Sinn nach eigentlich Weihrauch-Hafen, hartnäckig hält sich jedoch noch immer die nicht ganz korrekte Bezeichnung „duftender Hafen“.

  • Hongkong Island Skyline

Hongkong besteht aus der Halbinsel Kowloon, Hongkong Island, den New Territories sowie 263 vorgelagerten Inseln. Wir checken im Harbour Grand Kowloon Hotel ein und beziehen unser verglastes Zimmer im 9. Stock mit traumhaftem Blick auf das gegenüberliegende Hongkong Island sowie auf einige Buchten der Stadt. Noch traumhafter gestaltet sich der Blick vom weitläufigen Hotel-Pool am Dach im 21. Stock mit atemberaubender Aussicht auf die Stadt.

Eine 16tägige Reise nach Vietnam, Kambodscha und Bangkok

Text: Herta | Fotos: Christian 

Am Freitag, den 15. Februar verlassen wir den winterlichen europäischen Kontinent und starten abends um 19 Uhr 25 unsere Reise ins ferne Indochina in einem Airbus der Eva Air, welcher uns in erster Etappe nach Bangkok bringt, und weiter mit der Thai in die vietnamesische Hauptstadt Hanoi, wo wir am 16. Februar um 19 Uhr 20 Ortszeit landen und zum in der Altstadt gelegenen Hong Ngoc Hotel geführt werden.

  • Chua Tran Quoc Verteidigungs-Pagode
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17. Februar: Mit unserem persönlichen Guide Yen und einem Fahrer starten wir die Besichtigung der Stadt an der Dien Hun Pagode sowie an der Einsäulen-Pagode, Chua Mot Cot, welche Kaiser Ly Thai To im Jahr 1049 (damals noch komplett aus Holz) in Form einer Lotusblüte errichten ließ. Vorbei am Präsidentenpalast geht es sodann zum Tempel der Literatur, Van Mieu. Vor dem Ho-Chi-Minh-Mausoleum reihen wir uns in die lange Reihe der Besucher, um einen Blick auf den einbalsamierten Leichnam Ho-Chi-Minhs, des Vaters der Nation und von den Vietnamesen Onkel Ho genannt, zu werfen. Schließlich flanieren wir am Westsee - Ho Tay - entlang zur Verteidigungspagode, ehe wir im Restaurant Indochine unser Mittagessen einnehmen, welches Gemüsesuppe, Bananenblütensalat, gegrilltes Schweine- und Rinderfilet, Huhn, Reis und Shrimps sowie frische Früchte zum Dessert umfasst – eine reiche Palette der wohlschmeckenden und äußerst bekömmlichen vietnamesischen Küche.

Eine 16tägige Reise nach Vietnam, Kambodscha und Bangkok

Text: Herta | Fotos: Christian 

Bereits im Landeanflug auf Siem Reap erblicken wir den Tonle Sap See, mit 3000 km² der größte See Südostasiens, erstmals aus der Vogelperspektive. Das Königreich Kambodscha, Land der Khmer, heißt uns bei tropischen 30° C durch unseren sympathischen Guide Vat willkommen. Wir checken im Khemara Angkor Hotel ein, wo wir die nächsten vier Nächte verbringen.

24. Februar: Vat holt uns morgens vom Hotel ab und gemeinsam tauchen wir in die geheimnisvolle Welt Angkors ein. Auf dem rund 1.000 km2 großen Gebiet der historischen Stadt Angkor standen einst 600 Tempel, zu einer Zeit, als die Khmer-Könige vor mehr als 1.000 Jahren (802 – 1431) über 1 Mio. Untertanen herrschten.  

  • Südtor

Nach dem Niedergang des Imperiums verschluckte der Dschungel allmählich die Bauwerke, welche zu den großartigsten architektonischen Wundern der Welt zählen. Im 19. Jh. u.a. durch den französischen Forscher Henri Mouhot wiederentdeckt, sind heute noch etwa 100 Tempelruinen erhalten, welche zum Weltkulturerbe der UNESCO zählen. Wir starten mit der Besichtigung Angkor Thoms, der Großstadt, an der von 54 Göttern und Dämonen flankierten Brücke am Süd Tor. Beeindruckend ist der nachfolgende Blick zum buddhistischen Bayon-Tempel aus dem 12. Jh. mit seinen 54 Türmen, dekoriert mit 216 geheimnisvoll lächelnden Sandsteingesichtern.

Eine 16tägige Reise nach Vietnam, Kambodscha und Bangkok

Text: Herta | Fotos: Christian 

Sawasdee – Willkommen in Bangkok! Die 11 Mio.-Metropole am Chao Phraya Fluss empfängt uns am 27. Februar um 10 Uhr 30 mit sonnigen 30° C und hoher Luftfeuchtigkeit. Wir checken im Prince Palace Hotel ein und beziehen unser verglastes Eckzimmer im 25. Stock mit phantastischem Ausblick über die zu Füssen liegende Stadt.

  • Klong Mahanak
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Nachmittags erkunden wir zu zweit die nähere Umgebung, flanieren am Markt und an den Klongs (Kanälen) entlang und speisen in luftiger Höhe im 11. Stock auf der Sonnenterrasse am Hotelpool. Vom Zimmer aus bewundern wir den nächtlichen Vollmond über der beleuchteten Skyline einer pulsierenden Großstadt.

28. Februar: Zu zweit starten wir die Besichtigung Bangkoks am Grand Palace, dem ehemaligen Königspalast sowie an Bangkoks atemberaubendsten Tempelkomplex, dem Wat Phra Kaeo, ein Kunstwerk aus goldenen Chedis und mosaikverzierten Prachtbauten. Hier befindet sich auch der Standort des legendären Emerald Buddha (Smaragdbuddha), der heiligsten Buddha-Statue des Landes, 75 x 45 cm in ihren Ausmaßen und auf ein einem prunkvollen, 11 m hohen Altar platziert.

Text & Fotos: Christian Plomer

Ein Wochenende steht vor der Tür, in Tokyo ist’s regnerisch und kalt, also hinein in den nächsten Flieger und ab auf das subtropische Okinawa – auch als das Hawaii Japans bezeichnet, 1.500 km südwestlich von Tokyo. Naha, die Hauptstadt der schmalen, nur 135 km langen Insel ist Ziel meines Wochenendausfluges. 

Der Okinawa-Archipel – auch als Ryūkyū -Inseln bekannt – besteht aus 65 subtropischen Inseln, von denen 45 bewohnt sind und liegt auf einer Korallenbank, die quer durch den Pazifik und das Ostchinesische Meer verläuft. Okinawa, die größte der Inseln des Archipels, gab der 1879 eingerichteten Präfektur ihren Namen. Durch wechselnde Herrschaft – ab dem 15. Jh. zu China gehörend, später Teil des Satsuma-Reiches – war Okinawa vielen Einflüssen ausgesetzt, die eine eigenständige, exotische Kultur hervorbrachten. Die heutigen Bewohner entstammen einem kulturellen Schmelztiegel aus Zuwanderern aus Südostasien, den Philippinen, der Mongolei, China und Korea.

Die 6 km östlich von Naha (那覇市) gelegene 500 Jahre alte Stadt Shuri (首里) war Hauptstadt, bis die Inseln 1879 zu Japan kamen und durch Naha als Inselhauptstadt abgelöst wurde. Heute sind die beiden Städte ineinander verschmolzen.

  • Monorail

Nahas Blütezeit basiert auf Seehandel mit Asien und dem Westen, die Stadt wurde im Zweiten Weltkrieg in der drei Monate dauernde Schlacht um Okinawa, die letzte Schlacht des Pazifikkrieges, fast vollständig zerstört und wieder neu aufgebaut.

  • Chinatown
Text & Fotos: Christian Plomer 

 

Anlässlich eines Kurzbesuches konnte ich alte Eindrücke von früheren Besuchen auffrischen und neue Eindrücke sammeln.

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Aus dem europäischen kalten November für einige Tage ins feuchtheiße tropische Singapur zu entfliehen, um noch etwas Wärme und Sonne zu tanken, erleichtert das Überstehen der herannahenden Winterzeit zu Hause. Angekommen bin ich in Singapur Sonntag früh, jedoch leider ohne Gepäck – die Umsteigezeit in München war wohl zu kurz für meinen Koffer. Ich hatte es aber schon geahnt und mir sicherheitshalber eine dünne Hose und Flip-Flops ins Handgepäck gepackt. Somit steht nach dem Einchecken im Hotel einem Erkundungsgang in die Stadt nichts mehr im Wege.

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Text: Herta Plomer | Fotos: Christian Plomer

 

Wir starten unsere dreiwöchige Reise ins zauberhafte Reich der Düfte, Farben und Klänge am 22. Mai mittags um 13 Uhr 30 in einer Maschine der Austrian Airlines, welche uns in ca. 7 stündiger Flugzeit in die Hauptstadt Delhi bringt, wo wir gegen Mitternacht Ortszeit landen, ins Hotel The Park chauffiert und mit einem herzlichen „Namasté“ willkommen geheißen werden.

  • India Gate

23. Mai: Nach einem köstlichen Frühstück voll exotischer lukullischer Genüsse und üppiger Lotusblütenarrangements am Büffet starten wir mit unserem Guide unser Besichtigungsprogramm im Stadtteil Neu Delhi. Dieser ist geprägt von großartigen islamischen Sehenswürdigkeiten sowie großzügig und modern angelegten Straßen, Alleen und Parks. Wir fahren am Parlamentsgebäude entlang, passieren das 42 m hohe India Gate und besichtigen das aus dem 4. Jh. stammende Qutab Minar, Reste der ältesten erhaltenen Moschee Indiens.

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Text: Herta | Fotos: Christian

Meine erste Reise in den fernen Osten ins Land der aufgehenden Sonne und der Kirschblüten führt mich am 10. April direkt in die pulsierende Hauptstadt Tokio, wo Chris und ich morgens gegen 8 Uhr nach 11stündiger Flugzeit aus Wien kommend landen. Ohayō gozaimasu, Nippon! Guten Morgen, Japan! Der fernöstliche Zauber des Inselstaats im nördlichen Pazifik, eine der geologisch aktivsten Zonen der Erde, geprägt von tausendjähriger Monarchie und vielen alten Traditionen, von Tempeln, Schreinen und Kimonos heißt uns mit frühlingshaften Temperaturen willkommen.

  • Ashinoko See, Togendai-ko

Wir verlassen die 12 Mio.-Metropole jedoch sogleich über den größten Bahnhof der Welt, Shinjuku-Station. Es geht in ca. 90-minütiger Fahrzeit mit dem Odakyu Express „Romancecar“ nach Hakone, eines der bekanntesten und auch bei Japanern beliebten Ausflugsgebiete am Ashinoko-See. Da es Chris aus beruflichen Gründen wiederholt nach Japan verschlägt, lotst er uns sehr rasch durch die für mich ungewohnten Menschenmassen und an oftmals nur japanischen Informationstafeln vorbei und ich folge ihm staunend und tief beeindruckt!! Während der Fahrt kann ich bereits viele Eindrücke einer an uns vorbeiziehenden abwechslungsreichen Landschaft gewinnen und die bereits zu Ende gehende Kirschblütenpracht bewundern. In Hakone angekommen, speisen wir stilgerecht in einem japanischen Lokal und beziehen sodann unser Zimmer im wunderschönen Hotel The Prince, direkt am See inmitten des Fuji-Hakone-Izu Nationalparks gelegen. Das Gebiet, im Norden vom Vulkankegel des Fuji-san und im Süden von der Halbinsel Izu begrenzt, ist auch von Japanern als beliebtes Wochenendziel gut besucht. Leider versteckt sich der Fuji-san heute hinter Wolken. Wir unternehmen einen abendlichen Spaziergang entlang des Sees und entspannen danach bei einem Bad im hauseigenen Onsen, einer heißen Quelle.

Text & Fotos: Christian Plomer 

  • Shanghai City

Anlässlich eines Kurzbesuches hatte ich Gelegenheit, etwas in die Stadt „hineinzuschnuppern“. Die 15 Millionen Einwohner Metropole - 25 Millionen mit den Vororten - liegt im Mündungsgebiet des Jangtsekiang am Huangpu-Fluss, der Name Shanghai bedeutet „hinauf aufs Meer“ und sie wird oft auch als „Tor zur Welt“, „Paris des Ostens“ oder „Drachenkopf-Metropole“ bezeichnet. 

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Das erste Highlight ist sicherlich der Transrapid, die Maglev-Magnetschwebebahn, welche mich mit 430 km/h (!) in ein paar Minuten vom Pudong Airport in die Stadt bringt. Die nachfolgende Taxifahrt in mein Hotel ist sodann die erste Challenge; obwohl ich das Hotel nicht kenne und zum ersten Mal in Shanghai bin, bin ich es, der den Taxifahrer letztlich – nachdem wir schon zweimal an der Hoteladresse vorbeigefahren sind – in den Innenhof des Hotels lotst. Es ist schon Abend, noch ein kurzes Essen in einem Restaurant in der Nähe und ich kann mich im Bett dem Jetlag hingeben.

Text: Herta Plomer | Fotos: Christian Plomer

 

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Wir starten ins exotische Reich der Tempel und Pagoden am 13. Jänner spätabends von Wien aus in einem Flugzeug der Qatar Airways mit Zwischenlandung in Doha und erreichen am

14. Jänner gegen 18 Uhr Rangoon, die Hauptstadt Burmas (heute Myanmar). Zusammen mit unseren Freunden Gabi und Günter werden wir anschließend ins Dusit Inya Lake Resort, malerisch inmitten eines exotischen Gartens an den Ufern des Inya Sees gelegen, chauffiert, wo wir unsere erste Nacht verbringen. 

15. Jänner: Wir starten unsere Rundreise zusammen mit unserem persönlichen Guide Myint, welcher uns auf unserer kompletten Tour begleitet, sowie einem Fahrer Richtung Kyaikhtiyo. Der berühmte Goldene Felsen bildet unser erstes Ziel. Unterwegs sichten wir Mönche mit ihren Reisschalen, statten einer einheimischen Familie einen Besuch ab und werden von dieser, traditionell barfuß am Boden sitzend, mit kulinarischen landesüblichen Köstlichkeiten verwöhnt. Auf Bänken in einem offenen LKW sitzend geht es sodann in abenteuerlicher Fahrt inmitten einer Schar Burmesen den Großteil des heiligen Berges empor, den Rest bis zum Gipfel besteigen wir per pedes. In 1.100m Höhe besichtigen wir wiederum barfuß die beeindruckende Kyaikhtiyo-Pagode und blicken über die liebliche umgebende Hügellandschaft. Auf den Goldenen Felsen, welcher der Legende nach von einem Haar Buddhas gehalten wird, kleben Chris und Günter Goldblättchen auf – ein Ritus der nur Männern vorbehalten ist.

  • Marmaris - Ekincik - Fethiye Kapi-Bucht - Quellen-Bucht - Ekincik - Marmaris

Text: Skipper Viktor | Fotos: Christian Plomer

Marmaris - Ekincik - Golf von Fethiye Kapi-Bucht & Quellen-Bucht - Ekincik - Marmaris | 124 Seemeilen

Samstag, 18. Juni: Um 03:45 läutet der Wecker und kurz vor vier geht es schon los, Richtung Flughafen. Entgegen ersten Befürchtungen geht das Einchecken dann doch recht flott und wir haben auch mit unserem umfangreichen Gepäck keine Probleme - es sind 86 kg ohne das Fahrrad. Also muss ich bei 70 kg Freigepäcksgrenze nicht allzu viel aufzahlen.

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Der Flug ist recht ereignislos, um ca. 10:30 sind wir schon in Marmaris in der Marina, wo die Volare frisch geputzt, mit nagelneuer Sprayhood und ebenso neuem Bimini auf uns wartet. Nach einigen Arbeiten am Schiff ist es bald Zeit für eine Mittagspause. Gegen Abend nehmen wir das Projekt Ankerlicht in Angriff. Das Ankerlichtlämpchen auf der Mastspitze soll gegen eine LED-Leuchte ausgetauscht werden, dazu aber muss mich Christian zweimal in den Mast hinauf ziehen, was eine ziemliche Plackerei ist. Nachdem es inzwischen schon recht spät geworden ist, müssen wir zum Einkaufen aufbrechen – wir wollen ja morgen lossegeln können und haben noch keine Vorräte an Bord.

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